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Tourbericht: Alkopoppin´ Tour 2006

Vom 21.-30.09.2006 waren wir mit den grandiosen (und lustigen) SFH im Auftrag des Rock'n'Roll unterwegs.

Die Alkopoppin’ Tour 2006 ist zu Ende, wir sind alle mehr oder weniger wohlbehalten wieder zurück und es gäbe eine ganze Menge toller Geschichten zu erzählen. Wenn wir uns nur an alle Einzelheiten erinnern könnten…

Dem ist aber nicht so. Und manch andere Dinge an die wir uns noch lange erinnern werden, behalten wir auch lieber für uns. Aber einen Tourbericht gibt es natürlich. Viel Spaß!

Bilder von der Tour sammeln wir gerade noch zusammen. Die gibt's dann natürlich demnächst hier auf der Homepage.

21.09. Köln/Sonic Ballroom
Wir holen unseren tollen Bus ab und stellen fest, dass er keine, aber auch gar keine Anlage drin hat. Also schnappt sich Christoph „B.A.“ Walter erst einmal seinen Lötkolben, Endstufe und Boxen und zimmert in 15 Minuten (!) eine amtliche Anlage rein, die die Pimp-my-Ride-Fuzzis auch nicht besser hinbekommen hätten.
Wir laden den Rest ein, holen unseren Fahrer Sascha ab und düsen los nach Köln.

Der Sonic Ballroom. Ein netter kleiner Club mitten in Köln. Nette Leute, super Sound, gutes Essen, ein großer Backstage und mittendrin ein Kühlschrank mit Bier. Was will man mehr. Trotz Donnerstag und beachtlichem Alternativprogramm in Köln wird der Laden ordentlich voll und wir sehen unseren Catu (a.k.a. Pako) endlich wieder mal. Ein toller Start für die Tour.

Danach geht’s nach Düsseldorf und wir teilen uns auf die Wohnungen der SFH-Jungs auf.


22.09. Waltrop/Yahoo!
Erst einmal ausschlafen und ein bisschen in Düsseldorf umschauen und schon geht es wieder los, diesmal nach Waltrop. Im Yahoo! spielen wir heute ohne die SFH, die schicken uns aber wenigstens das Spaß-Begleitkomitee Fab & Erik mit.
Als weitere Band sind die Los Caballeros dabei.

Ein schönes Konzert, lecker Schnitzel und einige Erkenntnisse. Zum einen, dass Sex-Gag-String-Tangas aus dem Automaten nicht für Männer gemacht sind und zum anderen, dass es dem vom Konzert schon heißeren Hals nicht wirklich besser geht, wenn man die gesamte Rückfahrt nach Düsseldorf EAV-Songs mitgröhlt.


23.09. Essen/Eckhaus
Heute geht’s weiter auf unserer Rock’n’Roll-Ruhrpott-Rundreise nach Essen. Der Laden könnte heute ein bis zwei Leute mehr vertragen aber Spaß macht das Konzert mit Massendeffekt und SFH natürlich trotzdem.

Anschließend geht’s schön in die Düsseldorf Altstadt. Da ist’s Samstag Nacht gerammelt voll und wir versuchen natürlich, eben diese Zustand auch schnell zu erreichen. Wir fangen in der schönen Kneipe „Schaukel“ an und enden irgendwann, irgendwie, irgendwo in einem Laden der sich „Ballermann“ schimpft. Die Erinnerung an den Rest des Abends ist verschwommen …kein Kommentar.


24.09. Hemer/Lokvogel
Kaum hat sich der Ballermannsche Kopfschmerz gelegt und die Übelkeit aufgrund einer fiesen Gammel-Entenfleisch-Attacke vom Chinesen an der Ecke ist verflogen, geht es auf nach Hemer in den Lokvogel.

Dort erwarten uns die wohl nettesten Gastgeber in unserer zehnjährigen Geschichte. Lecker selbst (und gut!) gekochtes Essen in rauen Mengen, Bier und Cocktails an der Bar, glückliche Menschen soweit das Auge reicht. Eröffnet wird der Abend von Babylon Riot und für einen Sonntag sind sogar richtig Zuschauer gekommen.

Allerdings ist’s im Laden (und draußen anscheinend auch) richtig ordentlich laut. So muss Rock’n’Roll ja schließlich auch sein möchte man denken – aber die lokalen Ordnungshüter sehen das anders und verordnen nach unserer Show Konzert-Stopp. SFH dürfen also gar nicht mehr spielen. Das gab’s noch nie und so nehmen wir diese Premiere zum Anlass und stoßen erst einmal darauf an.


25.09 Düsseldorf
Unser erster konzertfreier Tag (gottseidank). Wir erkunden Düsseldorf, klappern die Läden nach Schuhen für Fab ab, die er sich dann doch wieder (wie immer) im Internet bestellt, setzen uns romantisch in’s Straßencafe und schauen uns die Ferrari-Poser auf der Kö an.

Heute wollen wir uns einen erholsamen und ruhigen Abend machen. Irgendjemand kommt auf die Schnapsidee die A-Team DVD-Box mit allen Folgen zu besorgen. Und getreu dem Tourmotto: „Jede Schnapsidee ist es wert, umgesetzt zu werden“, steht das Abendprogramm.
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!


26.09. Kiel/Pumpe
Endlich beginnt auch für SFH der Ernst des Tour-Lebens und während wir schon jenseits von Gut und Böse sind, schnappen sich die Düsseldorfer Jungs frisch erholt zum ersten Mal Schlafsack und Zahnbürste und ziehen mit uns in die Ferne. Moin, moin, es geht in den Norden.

In Kiel beziehen wir bei unserem Freund Weipi eine leerstehende Wohnung und werden von den Mitbewohnern argwöhnisch gemustert. 11 seltsame Männer und eine Menge technisches Gerät?... wer kann es Ihnen verdenken. Wir versprechen auch bald wieder abzureisen und machen uns auf den Weg zum Konzert in die Pumpe.

Dienstag Abend kann man in Kiel viele Dinge machen. Man muss nicht unbedingt auf ein Rockkonzert gehen. Und so könnten es heute ein paar Leute mehr sein. Als dritte Band sind diesmal unsere alten Bekannten von Paint dabei, die heute wieder „derbe steil gehen“. Aber die Highlights des Abends sollen erst nach dem Konzert folgen. Attila, Schlagzeuger bei SFH, begeistert uns mit einer phänomenalen Beatbox-Breakdance-Einlage, die er uns sturzbetrunken als Zugabe abliefert. Weltklasse!

Später finden wir dann in einer unterirdischen Disco namens „Tucholsky“ auch die ganzen anderen Kieler die sich dienstags dort zu verstecken scheinen. Rappelvoll und wir sind mittendrin und schwingen noch ordentlich das Tanzbein bevor wir mit Döner und sonstigen Fressalien bewaffnet im strömenden Regen den (angeblich kurzen) Heimweg antreten. …Ja, ja, ist gleich um’s Eck…


27.09. Kiel
Wieder ein freier Tag. Immer noch Kiel, die Sonne brennt, die Frisur sitzt …nicht. Aber das ist inzwischen auch egal. Zum Frühstück gibt’s Matjes gegen den Kater und dann entern wir die Fähre und machen mit unserem kompetenten Reiseleiter Weipi eine nette Ausflugsfahrt nach La Boe.

Dort gibt’s ein U-Boot, ein Museum, Strand, Möwen und wir machen mal so richtig schön Touristen-Quatsch und essen dabei viel Fisch im Brötchen. Abends steht dann Erholung mit A-Team Teil 2 an.


28.09. Lübeck/Dorfkrug
Back in Lübeck. Hier haben SFH und wir ja fast Heimspiel. Auf dem Kampus finden wir nachmittags nichts zu Essen und so machen wir vor dem Soundcheck noch eine kleine Lübeck-Rundfahrt. Dort treffen wir dann auch den Besitzer der Frühstücksbude vom letzten Jahr. Schöne Grüße an dieser Stelle an Basti von Wilson Jr. ;-)

Mit Helge am Mischpult ist das Konzert soundtechnisch eine sichere Sache und so rocken vier Bands und viele Zuschauer bis spät in die Nacht. Lübecker Nächte sind erfahrungsgemäß sehr lang und dementsprechend sehen wir am nächsten Morgen dann auch aus. Irgendwelche Schauermärchen von grün gewandeten Zwergen werden erzählt und wir lassen den Tag langsam angehen bis dann am Mittag auch endlich bei SFH wieder einer fahren kann. Und so machen wir uns wieder auf zurück in den Pott.


29.10. Dorsten/Treffpunkt Altstadt
Dorsten rockt ordentlich! Ein kleines Punkrock-Festival mit fünf Bands und viel Publikum. SFH lassen es richtig krachen und schicken ihren Bassverstärker dabei in die ewigen Jagdgründe. Zum Abschluss gibt's von den grandiosen Tony Gorilla noch mal richtig was auf die Ohren.

Unser treuer Fahrer Sascha bekommt von alledem nichts mit. Er schläft im Bus, um für die lange Heinfahrt nach Schweinfurt fit zu sein. Und so liefern wir die SFH-Jungs auf dem Heimweg in Düsseldorf ab und düsen in den Süden. Prümme von SFH nehmen wir als Pfand mit nach Schweinfurt und lassen Alex im Gegenzug da. So können wir ganz sicher sein, dass SFH auch noch den letzten Akt der Tour mitmachen und am nächsten Tag nach Schweinfurt kommen.

Nach kleinen Richtungsproblemen auf der Autobahn und der allergrößten Bockwurst ever kommen wir Samstag Früh in Schweinfurt an und fallen ins eigene (!) Bett.


30.09. Hammelburg/Wasserhaus
Das Finale in Hammelburg. Mit den fantastischen The Rambles im Schlepptau rocken wir gemeinsam das Wasserhaus bis es brodelt (haha, …oh Mann). Und eine Menge Zuschauer feiert, tanzt und stage-dived, als gäbe es kein morgen. Und zumindest für die Alkopoppin’-Tour trifft das heute auch zu.

Ein tolles Konzert, ein super Publikum und ein Hammer-Abschluss für die Alkopoppin’ Tour 2006. SFH wundern sich heute noch woher die ganzen Menschen zu diesem Ort „mitten im Nichts“ kamen.
(=>Viele Bilder vom grandiosen Abschlusskonzert in Hammelburg findet ihr hier: Bilder Hammelburg )

11 Jungs, 10 Tage, 9 Städte, 8 Konzerte, 3000 Kilometer – was hatten wir Spaß! Vielen Dank an dieser Stelle an Sascha, der uns unermüdlich gefahren hat, jeden Abend Platten, T-Shirts und Buttons verkauft hat und im Laufe der Tour ein ausgeklügeltes, nobelpreisverdächtiges Stapel- und Schichtsystem zum Beladen des Busses entwickelt hat (Tour-Tetris sozusagen). Danke Du bist der Geilste!
Ein großes Dankeschön auch an Weipi, unseren Checker, Hausbesetzer und Reiseleiter aus dem hohen Norden.
Und ein extra Dank an SFH für eine lustige Tour unter Freunden.

Wir sehen uns bald wieder …ihr Idioten ;-)


(eingetragen von Thomas am 22.10.2006 um 19:21:52 Uhr)

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